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Aufgrund der zunehmenden Infektionslage mit Coronaviren ist die Untersuchung von hochfiebernden oder trocken hustenden Patienten in der Praxis nur noch nach telefonischer oder Mail-Absprache möglich. Die Eltern müssen sich am hinteren Eingang zur Praxis vor dem Infektionszimmer melden (separate Sprechanlage ist vorhanden). Die Wartezimmer bleiben geschlossen.

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Ihr Dr.Michael Fischer


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Was Eltern zum Coronavirus wissen müssen „Covid-19 ist für Kinder nicht schlimmer als eine Grippe“

29.02.2020, 20:22 Uhr

Benjamin Reuter, Tagesspiegel

 

Der Infektiologe Johannes Hübner erklärt, wie sich das Coronavirus auf Kinder auswirkt. Er warnt vor Panik – und einem vorschnellen Kinderarzt-Besuch.

Johannes Hübner ist Professor an der LMU München und Abteilungsleiter für Infektiologie im Bereich der Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum München.

 

Herr Hübner, sind Kinder gefährdeter als Erwachsene an Covid-19 zu erkranken?
Derzeit ist es wahrscheinlich, dass Kinder deutlich weniger gefährdet sind als Erwachsene, vor allem als ältere Erwachsene. Das passt auch gut zu unserem bisherigen Wissensstand.

Denn auch bei verwandten Erregern wie Sars oder Mers, die zur Erregergruppe der Coronaviren gehören, ist aufgefallen, dass Kinder weniger anfällig sind. Außerdem sind die Verläufe weniger schwer, wenn Kinder erkranken. Warum das so ist, darüber wissen wir allerdings noch zu wenig, um konkrete Aussagen machen zu können.

Auch die Berichte über Erkrankungen von Kindern in China, die mir bekannt sind, beschreiben bisher keine schweren Verläufe. Wir hatten in der Münchner Gegend den Fall einer Familie, wo auch die Kinder erkrankt waren. Auch dort waren die Symptome nicht schlimmer als bei einer banalen Atemwegserkrankung. Von den Fällen hätte normalerweise gar niemand Notiz genommen.

Derzeit sieht es so aus, als wäre eine Covid-19-Erkrankung für Kinder nicht schlimmer und vielleicht sogar weniger schlimm als eine Influenza.

 

Müssen sich Eltern deshalb weniger Sorgen machen?
Eine Viruserkrankung kann im Einzelfall immer einen schweren Verlauf nehmen. Pro Jahr sterben in Deutschland zehn- bis zwanzigtausend Menschen an einer Influenza. Auch Kinder können bei einer Influenza-Erkrankung auf die Intensivstation kommen. Kinder sterben auch an der Influenza, das können wir manchmal nicht verhindern.

Bisher deutet aber wie gesagt nichts darauf hin, dass das Coronavirus zu schweren Erkrankungen bei Kindern führt.

 

Wie sollten sich besorgte Eltern verhalten?
Derzeit versuchen die Gesundheitsämter noch die Krankheit einzudämmen und Infizierte zu isolieren. Das wird in einem zweiten Stadium mit vielen Erkrankten, wo die Infektionsketten nicht mehr nachzuvollziehen sind, nicht mehr möglich sein.

Im Übrigen machen wir das bei der Influenza heute schon nicht. Bei erkrankten Kindern müssen wir die Krankheit entsprechend der Schwere behandeln.

Meine größte Sorge ist derzeit, dass in Panik Kitas geschlossen werden oder die Kinder Zuhause behalten werden. Die Kinder sollen raus und spielen und sich mit anderen Kindern treffen. Es gibt derzeit für Kinder keine erhöhte Gefahr gegenüber dem, was wir jedes Jahr sehen.

 

Sollten Eltern bei einem Verdacht auf eine Coronavirus-Erkrankung zum Kinderarzt?
Das wäre genau die falsche Reaktion. In den Wartezimmern ist die Gefahr so etwas aufzuschnappen eher größer. Wenn es ein normaler Virusinfekt ist, wie man ihn kennt – also mit leichtem Fieber von 38,7 Grad, wenn das Kind hustet und die Nase läuft es aber ansonsten guter Dinge ist und trinkt – gibt es keinen Grund, zum Kinderarzt zu gehen.

Bei einem konkreten Verdacht auf eine Covid-19-Erkranung – zum Beispiel durch einen nachgewiesenen Kontakt mit einem Erkrankten – sollten die Eltern zuerst die entsprechende Hotline anrufe, die in vielen Städten eingerichtet wurde.

Generell gilt: Wenn das Kind eine schwere Atemwegserkrankung hat, dann sollte es von einem Arzt gesehen und klinisch behandelt werden. Das ist auch jetzt schon so. Der einzige Unterschied: Bei einer Influenza können wir gegebenenfalls ein Medikament geben, bei einer Covid-19-Infektion nicht.

 

Wie genau hat man sich einen schweren Krankheitsverlauf bei Kindern vorzustellen?
Bei einer schweren Viruserkrankung – unabhängig ob das eine Influenza oder ein Coronavirus ist – sollte ein Arzt aufgesucht werden. Bei einer schweren respiratorischen Infektion sind die Kinder häufig abgeschlagen und apathisch, trinken schlecht und benötigen Sauerstoff. In diesen Fälle kann – auch wieder unabhängig vom Erreger – ein Klinikaufenthalt von mehreren Tagen bis zu einigen Wochen nötig sein.

Wichtig ist aber auch hier: Auch bei anderen Erregern (wie zum Beispiel Influenza oder RSV) gibt es schwere Verläufe, die eine Behandlung auf der Intensivstation nötig machen. Die allermeisten Kinder erholen sich aber relativ rasch, es gibt derzeit keinen Hinweis, dass das beim Coronavirus anders ist.

 

Was kann man tun, um die Übertragung eines Virus zu verhindern?
Die beste und sicherste Art und Weise, die bei allen Viruserkrankungen gilt: allgemeine Hygieneregeln einhalten, nicht in die Hand niesen, häufiges Händewaschen. Das ist das Beste, um eine Ansteckung zu verhindern.

 

 

Aktuell ist Grippesaison, viele Kinder sind schon krank. Verschärft das die Situation?
Für die Ärzte ja, denn die Praxen sind auch ohne das Coronavirus schon voll. Ob ein Kind eine Doppelinfektion bekommen kann, ist fraglich. Normalerweise haben Kinder bei einem schweren Atemwegsinfekt nur eine einzige Art von Virus.

 

Für weitere Fragen: Das Gesundheitsamt Waiblingen hat inzwischen eine hotline: 07151 – 501 3000

 

 

 

 

 

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Offene Akutsprechstunde

Montag-Freitag: 09:00-10:00 Uhr

Montag+Dienstag sowie Donnerstag+Freitag: 15:00-15:30 Uhr

 

Offene Impfsprechstunde

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Dienstag+Donnerstag+Freitag 14:00-14:30 Uhr

 

Präventionssprechstunde für Jung und Alt !

  • individuelle Ernährungsberatung /-Umstellung
  • erweiterte Labordiagnostik (z.B. Lipidprofilanalyse)
  • Risikoprofilanalyse (z.B. Pulswellenanalyse)
  • medizinische Burnout-Diagnostik (z.B. Herzfrequenzanalyse)

 

Terminvereinbarung unter team@kinderarzt-fellbach.de


Herzfrequenzanalyse HRV: Stressdiagnostik

(ab 10.Lebensjahr möglich mit altersentsprechenden Normwerten)

Stichwort Prävention

Warum Prävention bereits bei Kindern und Jugendlichen?
Innerhalb der letzten 100 Jahre ist die Lebenserwartung in Deutschland von durchschnittlich 45 Jahren auf über 75 Jahre angestiegen.

Die Zahl der Menschen mit Übergewicht oder sogar Fettleibigkeit ist trotz verschiedener Bemühungen auch in den vergangenen Jahren weltweit gestiegen.

In einer aktuellen Studie* kommen die Wissenschaftler zu dem Ergebnis, dass weltweit mehr als zwei Milliarden Menschen betroffen sind, das ist fast ein Drittel der Weltbevölkerung. Vor etwa vierzig Jahren war Untergewicht weltweit doppelt so häufig wie Fettleibigkeit. Seitdem hat sich die Zahl der fettleibigen Menschen in mehr als siebzig Ländern verdoppelt und in den meisten anderen Ländern ist sie gestiegen.

 

 


Prävention braucht meist einen langen Atem.

…und vielleicht unkonventionelle Wege!

Wie wäre es mit einer Zuckersteuer für Lebensmittel?

 

Denn die bisher eingesetzten Maßnahmen reichen noch nicht aus, um eine Veränderung zu bewirken, denn die Risiken des übermäßigen Genusses beinhaltet ein ebenfalls hohes Gesundheitsrisiko der Bevölkerung wie Alkohol und Tabak. Vor allem fängt es früher an und wirkt sich über bereits frühkindliche Gewöhnung im Lebensverlauf exrem negativ aus. Weiterhin wird eine aktive Aufklärung zu den Themen Ernährung und Bewegung angestrebt.


Vitamin- und Nährstoffmangel?

Gibt es das heute überhaupt noch? Ein Mangel in der Überflussgesellschaft? Ja. Tatsächlich nehmen zwischen 40 und 80% der Bevölkerung noch nicht einmal das Minimum der nötigen Vitamine und Mineralien ein.

Ihr Stoffwechsel und Immunsystem kann nur so gut sein, wie die der über die Nahrung aufgenommene Nährstoffanteil. Kinder haben einen einen sehr hohen Energiebedarf, weshalb die Auswahl der Nährstoffe noch wichtiger ist, als bei Erwachsenen.


Dr. Michael Fischer

 

Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin

Kinderkardiologie

Präventologie

 

Die Praxis wird als kinder- und jugendkardiologische Schwerpunktpraxis geführt.

Die ärztliche Tätigkeit ist präventologisch ausgerichtet, das bedeutet, dass bei allen Beeinträchtigungen des Befindens oder Krankheit nach möglichen zugrundeliegenden Ursachen gesucht werden soll.

Dies ist ein großer Unterschied zur herkömmlichen Herangehensweisen in der modernen Medizin, wo es oft um eine Diagnostik und Therapie von Symptomen geht.


 

Neu: VNS-Analyse⇒Analyse der Herzfrequenzvariabilität als Maß für die Regulation des vegetativen Nervensystems

Ein wichtiger Marker in der Diagnostik und im Stressmanagement

 


 

Finger weg:

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