Kontakt


Tel.: 0711 – 513536

team@kinderarzt-fellbach.de

 

Adresse:

Remstalstraße 8

70736 Fellbach-Schmiden

 

Sprechzeiten:

Montag bis Freitag

08:00 – 11:00 Uhr

14:00 – 17:00 Uhr

Mittwoch nachmittags geschlossen

Folgerezept:

Diese können telefonisch oder per E-Mail angefordert werden. Sie liegen dann zur Abholung bereit

(am folgenden Werktag).

icon_dokument

-wichtige Information-

Allgemein kann festgehalten werden, dass SARS CoV-2- Infektionen bei Kindern und Jugendlichen mit einer deutlich verminderten Morbidität als bei Erwachsenen vergesellschaftet sind und bisher nur ganz wenige Todesfälle bei Kinder mit vorbestehender Erkrankung gemeldet wurden (SARS-CoV-2 Infection in Children, NEJMc2005073 SARS-CoV-2 Infection in Children). Deshalb können die Empfehlungen in Bezug auf Risikofaktoren für Erwachsene nicht auf Kinder und Jugendliche übertragen werden.

Nach einer aktuellen Stellungnahme der schweizerischen  Kinderpulmologie Gesellschaft sind folgende chronische Lungenkrankheiten nicht als Risikofaktoren für eine schwere SARS-CoV-2-Infektion bei Kindern zu beurteilen:
– Kinder mit kontrolliertem Asthma bronchiale
– Kinder mit Lungen-Fehlbildungen
– Ehemals frühgeborene Kinder mit oder ohne BPD
– Kinder mit CF, PCD oder Bronchiektasen, die einen stabilen Verlauf haben.

SGPP_Empfehlungen_Risikogruppen_D_29032020[6761]

 

Dennoch sind im Praxisalltag weiterhin besonderee Hygienemaßnahmen erforderlich. Die Untersuchung von Verdachtsfällen sind auf ein (vom Innenhof zugängliches) Sprechzimmer beschränkt und daher räumlich von der übrigen Praxis getrennt. Die Eltern sollen sich am hinteren Eingang der Praxis vor dem Infektionszimmer melden (separate Sprechanlage ist vorhanden).

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis

Ihr Dr.Michael Fischer


Praxisurlaub:

22.05.2020

02.06.-05.06.2020

 

 


Stellungnahme der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e.V. zu weiteren Einschränkungen der Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen in der Pandemie mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2)

 

Kinder und Jugendliche sind in der Krise bislang zu wenig gehört worden. Ihnen wollen wir
eine Stimme geben!

 

Einleitung
Kinder und Jugendliche wurden in den bisherigen Entscheidungsprozessen nicht als
Personen mit ebenbürtigen Rechten gesehen, sondern als potentielle Virusträger. Sie
wurden in ihren Lebenswelten massiv eingeschränkt, nicht zum eigenen sondern zum
Schutz Anderer. Die Betrachtung von Kindern nicht aus ihrer eigenen Perspektive sondern
als „Mittel zum Zweck“ widerspricht ihrer persönlichen Würde.
Sie werden nicht gefragt, was sie in dieser Situation benötigen und was sie vermissen, was
ihnen gut tut und was die Gesellschaft für sie tun kann. In den politischen Beratergremien
fehlen Experten für Kinder- und Jugendliche, so sind keine Kinder- und Jugendärzte und
keine Pädagogen vertreten. Ein großer Teil der Bevölkerung wird somit überhaupt nicht
berücksichtigt.
Alle beschlossenen Regelungen für Kinder und Jugendliche sind primär aus der Perspektive
der Erwachsenen gedacht. Der Zugang zur Not-Betreuung in Kindertagesstätten und
Schulen richtet sich primär nach dem Beruf der Eltern und nicht nach den Bedürfnissen der
Kinder. Nur Nordrhein-Westfalen hat dies für drohende Kindeswohlgefährdung vorgesehen.
Deutschland scheint nach den derzeitigen Daten relativ gut durch die Krise zu kommen; es
ist aber unklar, ob die Schließung von Kindergärten und Schulen bedeutsam für die
erfolgreiche Strategie war.
Die jetzt anstehenden Regelungen zur weiteren Normalisierung müssen daher auch mit Blick
auf die Bedürfnisse und Rechte der Kinder und Jugendlichen beschlossen werden.
Mutige Entscheidungen sind gefordert, die sich nicht ausschließlich an einer hygienischen
und epidemiologischen Risikominimierung für Erwachsene orientieren, sondern die stark
genug sind, um langfristig Schaden von Kindern und Jugendlichen abzuwenden.
Die bisherigen politischen Entscheidungen in der Krise zeigen einmal mehr, warum
Kinderrechte in das Grundgesetz gehören.

Medizinische und epidemiologische Grundlagen
Aus den wenigen bislang vorliegenden Studien ist bekannt, dass Kinder und Jugendliche
seltener und meist nur leicht an einer Infektion mit SARS-CoV 2 erkranken als Erwachsene
(siehe u.a.: P. Zimmermann und N. Curtis: Coronavirus Infections in Children Including
COVID-19, The Pediatric Infectious Disease Journal 2020). In Deutschland entfallen bislang
ca. 3 % aller registrierten Infektionen auf Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre (RKI
Lagebericht). Deren Bevölkerungsanteil macht jedoch 13 % aus. Ursachen der Diskrepanz
sind nicht bekannt. Kinder werden möglicherweise seltener getestet oder sie infizieren sich
weniger häufig. Vergleichbar geringe Infektionsraten von Kindern sind aus anderen
Coronavirus Epidemien wie SARS oder MERS bekannt.
Erste Fallstudien zeigen, dass eher Erwachsene Kinder anstecken als umgekehrt. Es bleibt
daher unklar, wie wichtig Kinder für die Verbreitung des Virus in der Bevölkerung sind; die
bisherigen Daten legen nahe, dass sie bislang für das Voranschreiten der Pandemie eine
untergeordnete Rolle spielen.
2020 DAKJ Stellungnahme Lock Down 2

Folgen der Einschränkungen für Kinder und Jugendliche
Die beschlossenen Maßnahmen greifen tief in die Lebenswelten der Kinder und
Jugendlichen ein. Die Schließung von Kindertagesstätten, Kinderspielplätzen, Schulen und
Sportstätten bedeutet den Entzug wesentlicher Voraussetzungen für eine gesunde
körperliche, psychische und soziale Entwicklung. Die Umstellung der Arbeitswelten der
Eltern, beispielsweise im Home-Office, ist primär an den Bedürfnissen der Eltern und des
Arbeitgebers ausgerichtet. Unterstützung für eine gelingende gleichzeitige Betreuung der
Kinder fehlt. Damit werden Eltern entweder ihren beruflichen Aufgaben oder ihren Kindern
nicht ausreichend gerecht, eine Situation, die den Stress in den Familien zusätzlich erhöht.
Für Familien fallen vielerorts – durch die räumliche Distanzierung – Unterstützungs- und
Hilfsangebote (Jugendämter oder soziale Einrichtungen) weitgehend weg. Aufsuchende
Hilfen können nicht mehr gewährleistet werden. Insbesondere die Jugendämter können
damit ihre Wächterfunktion als Fürsprecher der Kinder nicht adäquat wahrnehmen. In den
Kliniken werden Fälle von Kindeswohlgefährdungen beobachtet, bei denen ein kausaler
Zusammenhang mit den veränderten Lebensbedingungen der Familien nicht
ausgeschlossen werden kann. Daher führt die Deutsche Gesellschaft für Kinderschutz in der
Medizin eine aktuelle Erhebung an Kliniken für Kinder- und Jugendmedizin durch.
Schließlich ist unklar, wie lange die Beschränkungen des öffentlichen Lebens in Deutschland
aufrechterhalten werden müssen, möglicherweise über viele Monate, bis wirksame
Impfstoffe verfügbar sind. Das ist eine für die kindliche Entwicklung zu lange und zu wichtige
Zeitdauer. Diese darf nicht ungenutzt verstreichen, damit „kein Kind zurückgelassen“ wird.

Gesundheitliche Folgen für Kinder und Jugendliche
Aktuell vermerken Kinder- und Jugendärzte einen Rückgang der Besuche in den Praxen,
Fachambulanzen und Kliniken. Schwerwiegende Erkrankungen oder psychische und soziale
Probleme führen nicht zu einer zeitgerechten Vorstellung. Wir befürchten Probleme durch
unverhältnismäßig langes Hinauszögern von notwendigen diagnostischen und
therapeutischen Maßnahmen. Entsprechende Erfahrungen wurden in unseren Praxen und
Kliniken bereits gemacht.
Durch Aussetzen der Früherkennungsuntersuchungen werden Entwicklungsauffälligkeiten
und Krankheiten zu spät entdeckt, und es fehlt insbesondere der hier implementierte
Kinderschutz. Das Verschieben von notwendigen Impfungen kann langfristig zu Engpässen
bei der Verfügbarkeit von Impfstoffen führen; zudem ist eine frühzeitige Grundimmunisierung
der Säuglinge ein wichtiger Schutz gerade der vulnerabelsten Gruppe. Es müssen deshalb
bei Aussetzen der allgemein empfohlenen Impfungen Ausbrüche von Erkrankungen wie
Masern und Keuchhusten befürchtet werden.
Kinder und Jugendliche mit chronischen Erkrankungen, körperlichen Einschränkungen und
Verhaltensauffälligkeiten erhalten aktuell weder eine institutionelle Betreuung noch eine
adäquate therapeutische Unterstützung. Notwendig ist daher auch hier eine
Wiederaufnahme der Grundversorgung in der Prävention sowie der Betreuung schwer und
chronisch kranker Kinder und Jugendlicher.

Kinder in Kindertagesstätten und Tagesbetreuungen
Räumliche Distanz ist kaum einzuhalten und auch wenig sinnvoll – gerade für junge Kinder,
die in der gemeinsamen Begegnung, dem gemeinsamen Lernen Bestätigung erhalten und
Kompetenzen entwickeln. Dies betrifft in besonderer Weise Kinder ohne Geschwister.
Welche Auswirkungen hat der Lock-down auf die psychische Entwicklung?
2020 DAKJ Stellungnahme Lock Down 3
Die abrupte Schließung der Einrichtung und wochenlange Kontaktsperre zu den Freunden
und Erzieher*innen bedeutet einen unverstandenen und ggf. traumatischen Verlust von
wichtigen Bindungspersonen. Viele Kinder und Familien besitzen nicht die Resilienz, um die
Einschränkungen folgenlos zu überstehen. Die Betreuung zu Hause ist in vielen Familien mit
engen räumlichen Wohnverhältnissen und geringen Anregungen sehr schwierig. Große
Probleme haben auch die 22% allein erziehenden Eltern. Die Belastungen wiegen in sozial
schwachen Familien besonders schwer und vergrößern die Risiken für eine gute Entwicklung
von Kindern, sie erhöhen aber auch das Risiko, dass Kinder Vernachlässigung und Gewalt
erfahren.

Kinder und Jugendliche in Schulen
Das weitere Auseinanderdriften von guten Schülern und lernschwächeren Kindern ist zu
befürchten. Vielen Kindern aus sozial benachteiligten Familien fehlt eine adäquate
Lernumgebung und Unterstützung. Die Schüler werden dem Lernstoff in diesem Jahr nicht
mehr folgen können. Die Möglichkeit am digitalen Unterricht teilzunehmen ist häufig nicht
gegeben. Unterstützungsmaßnahmen der Lehrer fehlen; gleichzeitig haben sie gerade die
schwachen Schüler nicht mehr im Blick, und die Möglichkeiten einer individuellen Förderung
schwinden. Befragungen in England haben ergeben, dass Kinder und Jugendliche mit
seelischen Gesundheitsstörungen über eine Verschlechterung ihrer Gesundheit berichten,
da ihnen die Stabilität verleihenden Netzwerke in Schule, Beratung und Therapie fehlen
(https://doi.org/10.1016/52352-4642(20)30109-7; COVID-19-Pandemie: Kinderschutz ist
systemrelevant, Dtsch. Ärztebl 2020;117(14):A-703 / B-596 Fegert, Jörg, Berthold, Oliver,
Clemens, Vera, Kölch, Michael).
Auch hier gilt, dass für Kinder und Jugendliche mit besonderem Unterstützungsbedarf die
Grundbetreuung und die individuelle weitergehende Betreuung nicht angeboten wird – diese
ist jedoch zwingend notwendig.

Schlussfolgerung
Es ist zunächst dringend wissenschaftlich zu klären, ob Kinder und Jugendliche überhaupt
epidemiologisch relevante Überträger des Virus sind. Auf politischer Seite muss abgewogen
werden zwischen möglichen epidemiologischen Auswirkungen einer Öffnungsstrategie
einerseits und den erheblichen Risiken eines verlängerten Lock-downs für die gesunde
kindliche Entwicklung andererseits. Wir verweisen hierzu auch auf eine Stellungnahme der
Leopoldina zur Corona- Pandemie (Dritte Ad-hoc-Stellungnahme: Coronavirus-Pandemie –
Die Krise nachhaltig überwinden, 13. April 2020).
Wir Kinder- und Jugendärzte befürchten langfristige Auswirkungen auf die Gesundheit der
nachwachsenden Generation, wenn die Einschränkungen in dieser Strenge lange
fortbestehen. Wir fordern daher, dass Experten für Kinder und Jugendliche und die
Betroffenen selbst in die weiteren politischen Beratungen eingebunden werden.

Handlungsempfehlungen:
Die Belange von Kindern und Jugendlichen müssen in der Entwicklung einer Exit Strategie
berücksichtigt werden. Dafür sind Kinder und Jugendliche und ihre Fürsprecher zu hören.
Bei allen Maßnahmen sollen die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen auf Schutz,
Förderung und Beteiligung besonders bedacht und adressiert werden. Bei Einschränkungen
müssen Mittel und Wege gefunden werden, Nachteile auszugleichen.
Die schrittweise Öffnung von Kindertagesstätten sollte sich primär an dem Bedarf der Kinder
und nicht der Eltern oder deren Arbeitgeber orientieren. Kinder in besonderen
Lebenssituationen (alleinerziehende Eltern, psychisch oder suchtkranke Eltern, sozial
benachteiligte Familien) sind besonders zu berücksichtigen. Die Unterbrechungszeiten der
Betreuung gerade für junge Kinder sollen so kurz wie möglich gehalten werden.
2020 DAKJ Stellungnahme Lock Down 4
Wir empfehlen die Öffnung von Kinderspielplätzen, unter Verantwortung der Eltern.
Wir empfehlen die Wiederaufnahme des Schulbesuchs (unter Berücksichtigung von
Hygienestandards) ggf. alternativer Beschulungsmodelle – für alle Kinder und Jugendlichen
zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Beim Neustart des Bildungssystems sollte dabei nicht nur
der Blick auf den Abschluss von Prüfungen und den Übertritt in ein weiterführendes
Ausbildungssystem gerichtet sein. Der Erhalt einer psychischen Stabilität und die
Gewährleistung einer gesunden und altersgemäßen Entwicklung sind gleichwertig wichtig.
Für Kinder und Jugendliche mit besonderen gesundheitlichen Risiken müssen flexible
Ausnahmeregelungen und Unterstützungsangebote ermöglicht werden. Unterstützende,
therapeutische und fördernde Maßnahmen für Familien und Kinder in besonderen
Lebenssituationen sind erforderlich.
Die Familien benötigen Begleitung und Hilfe im Aufbau und Erhalt von inneren familiären
Strukturen, die nicht zunehmend durch Medienkonsum bestimmt sein dürfen.
Wir sehen die besonderen Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen, die nicht bei ihren
Familien leben. Wir fordern daher eine gezielte Unterstützung von stationären Einrichtungen
wie Kindernotdiensten, Wohngruppen, Heimen und Pflegeeinrichtungen sowie
Asylbewerbereinrichtungen und Frauenhäusern.
Die zeitgerechte Durchführung aller Schutzimpfungen und Früherkennungsuntersuchungen
muss weiter gewährleistet werden, ggfs. durch ein angepasstes Praxissetting (Trennung von
akut Kranken).
Kinder- und Jugendärzte sind weiterhin verlässliche Ansprechpartner für die Kinder,
Jugendlichen und ihre Familien. Dies kann, neben den weiterhin wesentlichen persönlichen
Vorstellungen in den Praxen, Fachambulanzen und Kliniken, auch über telefonische
Kontakte und Videosprechstunden gewährleistet werden.

Kinder und Jugendliche sind in der Krise bislang zu wenig gehört worden. Ihnen wollen wir
eine Stimme geben!

 


Verantwortliche Autoren: Dr. Sigrid Peter, Prof.Dr.Dominik Schneider, Dr.Andreas Oberle,
Prof. Dr. Ute Thyen, Dr. Gabriele Trost-Brinkhues
Kontakt:
Dr. Thomas Fischbach
BVKJ Mielenforsterstr. 2 51069 Köln bvkj.buero@uminfo.de Tel 0221 68909-0
Prof Dr. Hans-Iko Huppertz
DAKJ Chausseestraße 128/129 10115 Berlin kontakt@dakj.de Tel 030 4000 588-0
Prof. Dr. Ingeborg Krägeloh-Mann
DGKJ Chausseestraße 128/129 10115 Berlin info@dgkj.de Tel 030-3087779-0
Prof. Dr. Ute Thyen
DGSPJ Chausseestr. 128/129 10015 Berlin geschaeftsstelle@dgspj.de Tel 030-40005886

 

2020-DAKJ-Stellungnahme-Lock-Down[6756]

 

 

 

________________________________________________________________________________

 

 

Offene Akutsprechstunde

Montag-Freitag: 09:00-10:00 Uhr

Montag+Dienstag sowie Donnerstag+Freitag: 15:00-15:30 Uhr

 

Offene Impfsprechstunde

Dienstag-Donnerstag 08:00-08:30 Uhr

Dienstag+Donnerstag+Freitag 14:00-14:30 Uhr

 

Präventionssprechstunde für Jung und Alt !

  • individuelle Ernährungsberatung /-Umstellung
  • erweiterte Labordiagnostik (z.B. Lipidprofilanalyse)
  • Risikoprofilanalyse (z.B. Pulswellenanalyse)
  • medizinische Burnout-Diagnostik (z.B. Herzfrequenzanalyse)

 

Terminvereinbarung unter team@kinderarzt-fellbach.de


Herzfrequenzanalyse HRV: Stressdiagnostik

(ab 10.Lebensjahr möglich mit altersentsprechenden Normwerten)

Stichwort Prävention

Warum Prävention bereits bei Kindern und Jugendlichen?
Innerhalb der letzten 100 Jahre ist die Lebenserwartung in Deutschland von durchschnittlich 45 Jahren auf über 75 Jahre angestiegen.

Die Zahl der Menschen mit Übergewicht oder sogar Fettleibigkeit ist trotz verschiedener Bemühungen auch in den vergangenen Jahren weltweit gestiegen.

In einer aktuellen Studie* kommen die Wissenschaftler zu dem Ergebnis, dass weltweit mehr als zwei Milliarden Menschen betroffen sind, das ist fast ein Drittel der Weltbevölkerung. Vor etwa vierzig Jahren war Untergewicht weltweit doppelt so häufig wie Fettleibigkeit. Seitdem hat sich die Zahl der fettleibigen Menschen in mehr als siebzig Ländern verdoppelt und in den meisten anderen Ländern ist sie gestiegen.

 

 


Prävention braucht meist einen langen Atem.

…und vielleicht unkonventionelle Wege!

Wie wäre es mit einer Zuckersteuer für Lebensmittel?

 

Denn die bisher eingesetzten Maßnahmen reichen noch nicht aus, um eine Veränderung zu bewirken, denn die Risiken des übermäßigen Genusses beinhaltet ein ebenfalls hohes Gesundheitsrisiko der Bevölkerung wie Alkohol und Tabak. Vor allem fängt es früher an und wirkt sich über bereits frühkindliche Gewöhnung im Lebensverlauf exrem negativ aus. Weiterhin wird eine aktive Aufklärung zu den Themen Ernährung und Bewegung angestrebt.


Vitamin- und Nährstoffmangel?

Gibt es das heute überhaupt noch? Ein Mangel in der Überflussgesellschaft? Ja. Tatsächlich nehmen zwischen 40 und 80% der Bevölkerung noch nicht einmal das Minimum der nötigen Vitamine und Mineralien ein.

Ihr Stoffwechsel und Immunsystem kann nur so gut sein, wie die der über die Nahrung aufgenommene Nährstoffanteil. Kinder haben einen einen sehr hohen Energiebedarf, weshalb die Auswahl der Nährstoffe noch wichtiger ist, als bei Erwachsenen.


Dr. Michael Fischer

 

Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin

Kinderkardiologie

Präventologie

 

Die Praxis wird als kinder- und jugendkardiologische Schwerpunktpraxis geführt.

Die ärztliche Tätigkeit ist präventologisch ausgerichtet, das bedeutet, dass bei allen Beeinträchtigungen des Befindens oder Krankheit nach möglichen zugrundeliegenden Ursachen gesucht werden soll.

Dies ist ein großer Unterschied zur herkömmlichen Herangehensweisen in der modernen Medizin, wo es oft um eine Diagnostik und Therapie von Symptomen geht.


 

Neu: VNS-Analyse⇒Analyse der Herzfrequenzvariabilität als Maß für die Regulation des vegetativen Nervensystems

Ein wichtiger Marker in der Diagnostik und im Stressmanagement

 


 

Finger weg:

.